Öffentliches Reden: was die Forschung über Redeangst sagt

Redeangst betrifft einen grossen Teil der Erwerbstätigen, auch erfahrene Führungskräfte. Was weiss man über Mittel dagegen?
Ein gemessenes Phänomen
Graham Bodie (2010, Communication Education) fasst die Arbeiten zur Redeangst zusammen: Sie verbindet eine dispositionelle Komponente mit einer situativen Reaktion. Oberflächentechniken — Atmung allein, positive Visualisierung — zeigen schwache, instabile Effekte.
Was wirkt
Meta-Analysen der Interventionen zeigen, dass stufenweise, wiederholte Exposition — reden, Rückmeldung erhalten, wiederholen — die dauerhaftesten Reduktionen erzeugt. Rein kognitive Ansätze ohne reale Übung liefern schwächere Ergebnisse.

Die Grenzen
Viele Studien untersuchen Studierende im Hochschulkontext, und die Messungen beruhen oft auf Selbsteinschätzung. Die Übertragung auf berufliche Auftritte mit hohem Einsatz ist eine vernünftige Extrapolation, keine Gewissheit. (unsere Weiterbildungen für Führungskräfte und Mitarbeitende)
Was daraus für die Weiterbildung folgt
Wirksame Trainings organisieren gefilmte Wiederholungen mit strukturierter Rückmeldung statt theoretischer Rhetorikkurse. Der Fortschritt wird an effektiver Redezeit und von Peers beurteilter Qualität gemessen, nicht an einem Zufriedenheitswert.
Eine praktische, in Basel überprüfbare Folgerung
Jede teilnehmende Person spricht dreimal am selben Tag, mit Rückmeldung zu je einem Punkt. Der Abstand zwischen erstem und drittem Auftritt ist der beste Fortschrittsindikator. Dieses Format nutzen wir mit Basler Teams. Weiterführend: entdecken Sie die Public Speaking & Wirkung-Weiterbildung in Basel im Kanton Basel-Stadt, oder durchstöbern Sie unsere Weiterbildungen für Führungskräfte und Mitarbeitende in der Schweiz.
In Bildern: Public Speaking & Wirkung in Basel



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